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Eingeborenendorf am Ufer des Kauverie- flussesBlick auf einen Jaina- Tempel im DschungelSchwarze Datura - PflanzeSomnath- Ein Shiva-Tempel 64 Yogini-tempelAlte Statur in der Mauer des Omzeichens auf der InselTempelruine über dem NarmadaHerrliche Aussicht auf den Fluss NarmadaBlick auf MandataAm
Treffen der Flüsse Narmada und Kauveri

Omkareshwar am Narmada

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Indien

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Nun waren wir gerade 14 Tage unterwegs und erkundeten die Insel, gewöhnten uns ans unwegsame Gelände und an das, was uns den meisten Spaß machte: die am Feuer selbstgekochten Mahlzeiten mit schmackhaften indischen Gewürzen und so vielen verschiedenen, gesunden "Bio" Gemüsen und Früchten frisch aus dem Dschungel. Wir nahmen uns ne´Menge Zeit dafür, denn wir hatten noch viel vor uns, und brauchten eine gewisse Fitness. Die in der Gegend knappe Milch bekamen wir von Bauern die morgens mit Booten von der anderen Flußseite kamen, oder anderen Milchhändlern, die auf dem Weg zum Markt waren. Von den Tempeln auf der Insel, welche Kühe oder Büffel hielten, konnten wir abends auch noch die begehrte Milch bekommen.

Bei unseren Ausflügen über die Insel, begegneten wir anderen Pilgern die einem markierten Pfad, der an allen wichtigen Tempeln vorbeiführt, folgten. Oft waren solche Gruppen von Affenhorden umringt, da immer ein paar Süßigkeiten für sie mitgebracht wurden. Auch leben Sadhus ( heilige Menschen die conform mit der Religion leben ) in einfachen Hütten, an Tempeln oder in Höhlen, die von den Pilgern profitieren, oder besser gesagt: ist dadurch deren Lebensunterhalt gesichert. Dafür geben sie bei einem Besuch ihr Wissen preis. Man sollte nicht mit leeren Händen solche Menschen besuchen oder bei ihnen leben. Es sind Außenseiter der Gesellschaft. Sie haben aber eine ehrwürdige Funktion in derselben, indem sie vedisches Wissen und Weisheit was sie zusammengetragen haben, zu den Haushältern, die keine Zeit haben sich damit zu beschäftigen, bringen. Auch sind sie alle ausgesprochen gute Köche, weil sie jeden Tag Stunden damit verbringen zu kochen. Gibt man ihneSeitenanfangn 50 Rupees und sagt er möchte für Gott kochen, kann man davon ausgehen, daß sich 2-3 Stunden später ein köstliches Festmahl auf dem Altar befindet. Nachem es geopfert ist, kann man sich über diesen Genuß hermachen.



Die Insel

Aus diesem Dorf auf der anderen Seite des Flusses, bekamen wir die Milch, die wir benötigten. Die Bauern lebten von Vieh und Feld und als kleines Nebeneinkommen hatten sie uns, wegen der Milch, und den besten Sand vor der Haustür. LKW´s kamen fast Seitenanfangjeden Tag, wurden dort mit Sand beladen um ihn nach Indore der nächsten Stadt für den Bau zu bringen. Jedes Jahr in der Regenzeit bringt der Fluß mit dem Hochwasser neuen Sand.







Ein Stück den Fluß herauf, auch auf der anderen Seite, konnte man diesen im Dschungel versteckten Jain- Tempel entdecken.




Die Jainas sind eine Religionsgruppe welche durch absolute Gewaltlosigkeit besticht. Die Philosophie der Jainas beschäftigt sich mit dem Gesetz des Karmas (Aktion und Seitenanfang gegebenenfalls Reaktion). Sie sind als äußerst korrekte Geschäftsleute bekannt.



Immer wieder stießen wir auf völlig zerstörte kleine Tempel von denen übergebliebene Relikte am "leben" erhalten werden. Die Moslems haben zwar die Tempel zerstört nicht aber die ausdauernde Hingabe der Menschen die hier seit eh´ und je´ leben und lebten.



Man sieht an den frischen Blumen und Farbpigmenten auf dieser Statur, daß sich die Menschen hier ihre Gottesliebe nicht nehmen lassen.







Ein Prachtexemplar: " Schwarze Datura." Alle fünf Teile der Pflanze dienen als begehrtes Opfer für Shiva, der Dschungelpflanzen liebt.
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Auf dem OM-zeichen

Wir kamen zu dem Tempel der in der Mitte des riesigen OM-zeichens installiert ist.




Ein aus Stein gearbeiteter, kolossaler "Nandi", dem Reittier Shivas
liegt vor dem Tempeleingang



"Somnath", heißt die Shivalingam welche
in diesem Tempel verehrt wird

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Vierundsechzig-Yogini-Tempel.




Seitdem es 64 verschiedene Grundnaturen des Menschen gibt, gibt es genau so viele Yogas. Yoga der Liebe (bhakti), Yoga des Wissens (jiana), Yoga der Handlung (karma) , u.s.w "Jedem das Seine"
und noch ein Nandi....




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Die Mauern des OM-zeichens und die Arbeiten an den Tempeln stammen aus verschiedenen Epochen, und sind bewundernswert



Tempel werden immer noch gebaut, leider aber der heutigen Zeit angepaßt und natürlich aus konkretem Beton


Aussichtspunkte

In der Hütte (unten links) lebt ein Sadhu in gewisser Einsamkeit. Das der Platz in religiösem Betrieb ist, zeigt die Fahne. Diese Fahnen sind von weitem zu sehen und verraten die Gegenwart eines Heiligen. Die berauschende Ausicht zeigt den Narmada auf der Ostseite der Insel, wo er sich in zwei Flüße teilt. Ein vorzüglicher Platz um Yoga zu praktizierenDirekt Seitenanfang über dieser Hütte befand sich eine Tempelruine mit weiter Aussicht über das Narmadatal









Mit dem Boot kann man sich auf dem Narmada gut fortbewegen.

Die typischen Boote haben ein kleines Segel, welches bei Bedarf ausgerollt wird.Von Seitenanfanghier konnte man 6 Kilometer flußaufwärts durch den Dschungel bis zu einem Wasserfall fahren.

Ein Überbleibsel aus glanzvoller Vergangenheit. Bei Besichtigungen solcher Tempel findet man immer großartige Baustile und Feinsinnigkeit in den Arbeiten. Das hier eine friedliche, vegetarische Kultur am Werke war drückte sich auch in der Atmosphäre aus. Wir verbrachten hier einige Stunden um im kühlen Schatten zu Rasten..










Von diesem Ende der Insel unter der Tempelruine, hat man einen Blick auf Mandata unserem Ankunftsort. Von dort kommt man auf die Insel Omkareshwar. Wir stiegen nach unten um im Fluss zu baden, bevor wir die zwei Höhlentempel auf dieser Seite besichtigten. Seitenanfang Einfache Sadhus leben in den Höhlen und pflegen die Tempel darin.







Dieses ist das anderen Ende der Insel und man blickt auf das eigentliche "Sangam". Narmada und Kauveri treffen und vereinigen sich hier. Ein Ziel für Pilger um ihren Toten zu gedenken.









Dazu stapeln sie die Steine die im Ufersand liegen,Seitenanfang zu kleinen Türmchen....
.... und bei der nächsten Flut wird alles wieder geebnet



Auf der nächsten Seite überqueren wir den Fluss nach "Mandata"


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