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Amarkantak liegt versteckt in den Wäldern Alte und neue Tempelanlagen Nachtruhe unter einem heiligen Baum Tagesausflug mit einer Tonga Geier machen sich über einen Kadaver her Liebliche Landschaften Wasserfälle Eingeborenentempel Sieben Teiche mit verschiedenen Wassern Bhrigu- Komandal


Amarkantak/ Chattisgarh


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Indien  


Um sich in Amarkantak zurechtzufinden und die Vielzahl der Plätze in einer Übersicht zu haben, gibt es so etwas ähnliches wie ein Pilgerkarte, auf der alles Sehenswerte aufgeführt ist. Oft haben heilige Plätze so etwas hilfreiches. (Am Ende dieser Seite ist solch eine "Karte" abgebildet)
Wir besorgten uns also so eine Karte und ließen sie uns erklären. Dann machten wir uns auf, um die schönen Plätze die hier in der Umgegend verstreut liegen aufzusuchen. Manches liegt unmittelbar in der Nähe des Dorfes. Anderes war bis zu 20km. entfernt. Da war zum Beispiel: der Pfad, der wenn man ihn begangen hat einem dazu verhilft gut und schlecht zu unterscheiden. Eine subtile Angelegenheit, denn was dem einen als Gift erscheint, ist dem anderen Nektar.

Drei Wasserfälle von unglaublicher Schönheit, oder die sieben Teiche mit verschiedener Wasserfarbe, der Garten von Mutter Narmada etc.
An allen Orten und Tempeln lebten Sadhus, Seher, Asketen, Yogis, Mönche und andere Erleuchtungs- und Befreiungssuchende. Alle sind spiritual motiviert, sehen zwar unheimlich und wild aus, mit Asche bekleidet, mit verfilzten meterlangen Haaren und Narben von Bärenangriffen aus dem Dschungel, sind aber alle herzensgute Menschen von denen man eine Menge lernen kann. Meistens leben sie nur mit den äußersten Notwendigkeiten, ohne Anhaftung an das materielle Leben. Ihre Zeit verbringen sie in Yogapraxis, Heilkunst, mit Diskussionen oder Disputen über alle beliebten Philosophiesysteme.

Für die Ausflüge in das nähere Umland kann man sich in Amarkantak als Transportmittel eine Tonga oder Pferdewagen mieten. Damit geht es recht komfortabel und zügig zu den reichhaltigen Sehenswürdigkeiten in diesem wilden Dschungel mit vedischer Zivilisation.


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In dem Ramtempel- Ashram wo wir wohnten konnten wir das Dach mit benutzen. So hatten wir, da auf einem Hügel gelegen eine schöne Aussicht über die Tempel der Narmadaquelle. Der riesige Baum hinter der weißen Tempelanlage hat mit seinen Wurzeln im LaufeSeitenanfang der Zeit einen ganzen Tempel vereinnahmt. s.u.
 






Auf der anderen Seite von Amarkantak steht noch eine von uns bevorzugte schattige Baumgruppe. Von hier konnte man ungestört dem Treiben im Ort von weitem zugucken. Die Steine die im Gras liegen sind verlassene Feuerstellen von Pilgern die zeitweise hieSeitenanfangr unter den Bäumen gelebt haben.









Als Schattenspender sind sie ein beliebter Treffpunkt und dienen dem allgemeinen Wohlbefinden. Vielerorts werden in der Dorfmitte oder an besonderen Plätzen drei verschiedene Bäume wegen ihrer besonderen Eigenschaften zusammengepflanzt. Neem, Peepal und Banyanbäume.
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Ausgewachsen werden sie als Gottheit verehrt.

Dieser Baum hat einen Tempel überwachsen. Tagsüber war unter ihm ein schattiges Plätzchen, abends und nachts schliefen Kühe und Pilger darunter.

In der ayurvedischen Heilkunde wird auf Bäume hingewiesen, die aufgrund ihrer Ausdünstung verschiedene therapeutische oder vorbeugende Eigenschaften aufweisen, und unter welchen man schlafen sollte.


 






Auf diesen Tongas kann man mit viel Spaß die Gegend erkunden. Die Natur hat sich hier besondere Mühe gegeben um es den Göttern so angenehm wie mäglich zu machen. Eine großartige vielseitige Flora...

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...und Fauna.
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...die Bäche zum Trinken und Erfrischen.

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Liebliche Landschaften laden zum Wandern ein..


 





Das Rauschen der Wasserfälle ist ein begehrtes Hintergrundgeräusch und vermittelt Fröhlichkeit und Frische. Einsiedler und Yogis leben in der Nähe der Fälle, da es auch ideale Wasch- und Trinkwasserstellen sind.


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In der näheren Umgebung dieses Gottes fanden wir große Steinsäulen die verstreut im Dschungel lagen. Sie deuteten auf einen längst vergessenen Kultplatz hin. Die rote Farbe schützt den Stein vor Verwitterung und erregt die Aufmerksamkeit. Der Platz wird von Zeit zu Zeit mit frischem Kuhdung geebnet damit man eine Sitzfläche hat. Die Reiskörner und andere Opferrückstände können so einfacher aufgesammelt werden, um dann weiter verwertet zu werden
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Einer der sieben Teiche deren Wasser verschiedene Farben aufweist. Dieses sind auch beliebte Aufenthaltsorte für Pilger die zeitweise hier leben. Zur Zeit lebte niemand hier, so wurde dieser Platz als Raststätte von den vorbei kommenden Besuchern genutzt. Ein kurzes Schläfchen in der Mittagshitze, und die Wanderung ging weiter.
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Die Pilgerkarte Amarkantaks. Alle Sehenswürdigkeiten sind hier aufgeführt. Das große Bild in der Mitte zeigt die Narmadaquelle als Hauptattraktion. Wasserfälle, Quellen verschiedener Flüsse, verschiedene Götter in den Dschungeln etc. Unten rechts ein hohler Felsen.




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Bhrigu- Kamandal so nennt man diesen Felsen mit einem Loch in das man den Arm hinein strecken kann, um das Wasser in dem Kamandal zu fühlen.

Kamandal wird der Wasserbehälter der Heiligen genannt, in diesem Falle der des Heiligen Bhrigu.

Die Leute sagen : Fühlt man das Wasser, ist man ein guter Mensch, fühlt man es nicht ist man auch nicht gütig. Andere erzählen, dass sich manchmal Schlangen darin verkriechen und Leute die wissen wollten ob sie denn gut oder nicht sind davon gebissen wurden.







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